Pädiatrie/
Kinderheilkunde

Bei Kindern liegt mein Schwerpunkt in der Behandlung der sozial-emotionalen Entwicklung und den Aufmerksamkeitsdefiziten. Meine Aufgabe ist es, Ihr Kind so zu unterstützen, dass es die Dinge, die es gerne tun möchte oder die von seiner Umwelt (z.B. durch Kindergarten, Schule oder Freunde) vorgegeben sind, bestmöglich meistern kann. 


Mögliche Indikationen:

Aufmerksamkeitsstörungen: 

Bei dem Kind wird ein Mangel an Ausdauer beobachtet, es ist leicht ablenkbar, desorientiert oder bringt angefangene Tätigkeiten nicht zu Ende. Es zeigt sich impulsiv, wirkt distanzlos oder verstößt gerne gegen gültige Regeln (ADS, ADHS).


Auffälligkeiten im sozial- emotionalem Verhalten: 

Kinder mit Schwierigkeiten im Sozialverhalten reagieren auf Mitmenschen und ihre Umwelt oft mit übermäßiger Wut, sind trotzig, ungehorsam oder zerstören willentlich Gegenstände. 

Dieses Verhalten kann auch mit einer depressiven Verstimmung kombiniert sein. Kinder zeigen dann z. B. einen Interessenverlust und mangelnde Freude an alltäglichen Aktivitäten, Schlafstörungen oder Appetitlosigkeit treten auf. 

Wenn ein Kind in seiner emotionalen Entwicklung Unterstützung braucht, können z. B. in neuen, fremden oder sozialen Situationen Ängste oder eine Übervorsichtigkeit beobachtet werden, das Kind hat wenig Freude mit Gleichaltrigen in Interaktion zu sein und zieht sich sozial zurück. 


Maßnahmen und Methoden:

Sozialkompetenztraining in Einzel- und Gruppentherapie 

Stärkung der emotionalen Fähigkeiten 

Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung (Achtsamkeitsschulung nach MBSR) 

Förderung der kommunikativen Fähigkeiten (Gewaltfreie Kommunikation nach M. R.) 

Förderung der kognitiven Fähigkeiten/ Aufmerksamkeit (Marburger Konzentrationstraining)

Elternberatung und Einbeziehung des häuslichen und sozialen Umfeldes (Kita, Schule) 

Therapieablauf:

Verordnung: 

Für die ergotherapeutische Behandlung benötigen Sie vom Kinderarzt eine Verordnung: Ergotherapie 10x 60 min., mit Diagnose. 

Daraufhin erfolgt dann die telefonische Terminvereinbarung (WhatsApp). 

Abklärung und Diagnostik: 

Die therapeutische Befundung findet in den ersten 2-3 Therapieeinheiten statt. 

Sie beinhaltet die Erfassung des Entwicklungsstandes mit den Schwierigkeiten und den Ressourcen des Kindes. Was kann Ihr Kind gut, wo braucht es noch Unterstützung? 

Ein ausführlicher Anamnesebogen und Gespräche mit Eltern und Pädagogen runden die Befundung ab. 

Elterngespräch: 

Mit den Ergebnissen der Befunderhebung findet dann ein Elterngespräch ohne Kind statt. 

In der Pädiatrie sind Sie als Eltern fest in den Therapieprozess Ihres Kindes eingebunden. Es wird entsprechend der Stärken und Bedürfnisse des Kindes ein Behandlungsplan erstellt und gemeinsamen alltagsrelevante realistische Ziele formuliert. 

So kann das familiäre Umfeld beim Erreichen der gemeinsamen Ziele bestmöglich mitarbeiten. 

Wöchentliche Therapie: 

In der Therapie darf das Kind sich ausprobieren und mit Freude viel Neues entdecken. 

Die Therapiemittel umfassen Spiele, Alltagshandlungen (Rollenspiel) und kreative Tätigkeiten und sind entsprechend dem Interesse des Kindes ausgewählt. 

Durch die positiven Erfolgserlebnisse während der Therapieeinheiten gewinnt das Kind immer mehr an Selbstvertrauen: Ich kann es, das schaffe ich! 

Mit diesem freudigen stolzen Gefühl kann es seinen Kindergarten-/Schulalltag bestmöglich selbständig meistern. 

Beratung: Ein Netzwerk für das Kind. 

Für eine breite Basis der Unterstützung ist der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit mit allen, die an der Entwicklung des Kindes beteiligt sind, sehr wichtig: mit den Eltern, Pädagogen und anderen Bezugspersonen. So kann sich auch eine Begutachtung und Beratung in der Schule oder im Kindergarten vor Ort bewähren, um gemeinsam passende Lösungswege zu entwickeln. 


Fragen? 

Bitte kommen Sie mit Ihren Fragen und Interessen jederzeit auf mich zu.